Ziele und Satzungen

Ziele

Den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt zu wecken und zu erhalten.

Die Grundsätze eines guten Staatswesen und guten Bürgersinns zu fördern.

Aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft einzutreten. Die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis zu verbinden.

Ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu bilden, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln.

Einsatzfreudige Menschen zu bewegen, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen; Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen und persönlichen Bereichen zu entwickeln und zu fördern.

Satzung Lions Club Bad Krozingen – Staufen

A. Grundlagen

§ 1

(1) Der Lions – Club Bad Krozingen – Staufen ist ein nicht eingetragener Verein mit Sitz in Bad Krozingen. Er wurde ursprünglich unter dem Namen Lions Club Bad Krozingen am 9. März 1984 gegründet. Satzungsänderung am 2. März 1990 durch Beschluss vom 20. September 1989. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21. September 2000 wird der Lions Club Bad Krozingen in Lions Club Bad Krozingen – Staufen umbenannt.
(2) Er gehört der Internationalen Vereinigung der Lions – Clubs (Lions Clubs International) an und ist deshalb Mitglied des Gesamt – Districts 111 und des Districts 111 – SW. Deren Ziele, allgemeine Grundsätze und Statuten erkennt er als verbindlich an.

§ 2

(1) Zweck des Clubs ist, der Allgemeinheit zu dienen. Seine Mitglieder verpflichten sich zu entsprechenden Initiativen (Activities).
(2) Unter dem Leitwort „we serve“ setzt sich der Club zum Ziel:

  • Persönlichkeiten aus verschiedenen Berufsgruppen seines Einzugsbereichs freundschaftlich und im Geist gegenseitigen Verständnisses und wechselseitiger Achtung zusammen zu schließen;
  • den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt zu wecken und zu erhalten;
  • die Grundsätze eines guten Staatswesens und guten Bürgersinns zu fördern;
  • aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft einzutreten;
  • die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis zu verbinden;
  • ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu bilden, ohne jedoch politische, parteiische und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln;
  • einsatzfreudige Menschen zu bewegen, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen;
  • Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen, öffentlichen und persönlichen Bereichen zu entwickeln und zu fördern;
  • bei materieller und geistiger Not tätig zu helfen;
  • die Güter menschlicher Kultur zu wahren.

§ 3

Der Club bekennt sich zu offen gesprochenem Wort. Er betrachtet Toleranz als wichtige Grundlage des menschlichen Zusammenlebens. Parteipolitisch und konfessionell bewahrt er Neutralität.

B. Mitgliedschaft

§ 4

(1) Mitglied des Clubs kann nur werden, wer hierzu aufgefordert wird. § 17 Abs. 2 und 3 bleiben unberührt.
(2) Als Mitglied kann jede volljährige Person mit gutem Leumund und charakterlicher Eignung aufgenommen werden, die sich zu den Lions – Zielen bekennt. Sie soll sich beruflich bewährt und in der Regel ihren Wohn- und Berufssitz im Einzugsgebiet des Clubs haben. Mitglied kann nicht werden, wer bereits Mitglied eines Lions – Clubs oder einer ähnlichen Service – Organisation ist.

§ 5

Die Aufnahme eines neuen Mitglieds setzt folgendes Verfahren voraus:
a) Zwei Mitglieder (Bürgen) schlagen die Person dem Präsidenten vor.
b) Der Präsident läßt den Vorstand Stellung nehmen und gibt das Ergebnis zusammen mit dem Vorschlag den Mitgliedern in der nächsten Versammlung bekannt. Abwesende Mitglieder sind schriftlich zu benachrichtigen.
c) Bedenken gegen die Aufnahme sind dem Präsidenten gegenüber zu äußern und zu begründen. Die Einspruchsfrist endet drei Wochen nach Bekanntgabe des Vorschlages gemäß Abs. b).
d) Sind bei der danach stattfindenden Abstimmung mehr als drei Mitglieder gegen eine Aufnahme, ist der Vorschlag abgelehnt.
e) Wird der Vorschlag gebilligt, ist der Kandidat nach drei Gastbesuchen als Mitglied aufzunehmen, wenn er es beantragt.
f) Mit der Aufnahme sind die Bürgen verpflichtet, sich um die Einführung des neuen Mitglieds zu kümmern.

§ 6

Die Mitglieder haben über die Aufnahmegespräche Stillschweigen zu bewahren.

§ 7

(1) Die Mitglieder des Clubs sind grundsätzlich aktive Mitglieder.
(2) Außerdem sind folgende Mitgliedschaftsarten zulässig:
a) passive Mitglieder
b) Vorzugsmitglieder
c) assoziierte Mitglieder
d) Ehrenmitglieder
e) Mitglieder auf Lebenszeit
f) Angeschlossene Mitglieder.

§ 8

(1) Der Stand als passives Mitglied setzt voraus, daß das Mitglied aus triftigen Gründen, insbesondere wegen Wohnsitzwechsels, an den Clubveranstaltungen nicht mehr regelmäßig teilnehmen kann.
(2) Der Stand bedarf der Genehmigung des Vorstands. Er ist jährlich zu überprüfen.
(3) Ein passives Mitglied hat weiterhin die festgesetzten Beiträge zu entrichten. Es darf kein Lionsamt bekleiden und kann nicht zum Clubdelegierten bestimmt werden.

§ 9

(1) Vorzugsmitglied kann werden, wer 15 Jahre oder länger ein Lion ist und wegen Krankheit, hohem Alter oder sonst aus triftigem Grund seinen aktiven Stand aufgeben muß.
(2) Der Stand bedarf der Genehmigung des Vorstands.
(3) Ein Vorzugsmitglied hat weiterhin die festgesetzten Beiträge zu entrichten. Es hat Stimmrecht, ist jedoch von der Präsenzpflicht befreit. Es darf kein Lionsamt bekleiden.

§ 10

(1) Ein Lions – Mitglied, das seine Mitgliedschaft in einem auswärtigen Club als passives Mitglied aufrechterhalten möchte, kann als assoziiertes Mitglied aufgenommen werden, wenn es im Einzugsbereich des Clubs seinen Aufenthalt nimmt.
(2) Dieser Mitgliedschaftsstatus ist jährlich vom Vorstand zu überprüfen.
(3) Ein assoziiertes Mitglied hat bei clubinternen Entscheidungen Stimmrecht, kann aber weder für seinen Heimatclub noch für diesen Club als Clubdelegierter bestimmt werden.
(4) Ein assoziiertes Mitglied ist nicht dem Gesamt – District und Lions – Clubs International zu melden, auch nicht auf dem M + A-Bericht.

§ 11

(1) Zum Ehrenmitglied kann die Mitgliederversammlung des Clubs Persönlichkeiten ernennen, die sich um den Club oder die Allgemeinheit hervorragend verdient gemacht haben und die die Voraussetzungen des § 4 Abs. 2 Satz 1 erfüllen. Es kann an den Clubveranstaltungen teilnehmen, genießt im übrigen jedoch keine Mitgliedschaftsrechte.
(2) Die Persönlichkeit darf nicht Mitglied des ernennenden Clubs sein.
(3) Für das Ehrenmitglied sind die internationalen sowie die Gesamtdistricts- und Districtsbeiträge abzuführen. Von der Club-Beitragspflicht ist es befreit.

§ 12

(1) Mitglied auf Lebenszeit kann werden, wer
a) mehr als 20 Jahre ununterbrochen aktives Lionsmitglied war und dem Club, Lions Clubs International oder der Allgemeinheit hervorragende Dienste geleistet hat oder
b) mehr als 15 Jahre ununterbrochen aktives Lionsmitglied war und ein Lebensalter von 70 Jahren und mehr erreicht hat.
(2) Der Stand bedarf einer Empfehlung des Clubs und der Genehmigung des Internationalen Vorstands. Sie wird nur erteilt, wenn der Club einmalig US$ 300 im voraus an Lions Clubs International als Abgeltung für alle zukünftigen Beitragsansprüche, die Lions Clubs International wegen dieses Mitgliedes hat, abführt. Es kann von der Beitragspflicht gegenüber dem Club befreit werden.

§ 13

(1) Eine im Einzugsbereich des Clubs ansässige Persönlichkeit, die nicht in der Lage ist, die Pflichten eines aktiven Mitglieds zu erfüllen, den Club und seine Aktivitäten aber fördern will, kann auf Einladung des Clubvorstands den Status eines „angeschlossenen Mitglieds“ erhalten.
(2) Ein angeschlossenes Mitglied hat Stimmrecht, kann aber keine Ämter bekleiden und kann nicht zum Clubdelegierten bestimmt werden.
(3) Für das angeschlossene Mitglied sind die internationalen sowie die Gesamtdistricts- und Districtsbeiträge abzuführen. Von der Club-Beitragspflicht kann es befreit werden.

§ 14

Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss, Tod, Austritt oder Erwerb der Mitgliedschaft in einer ähnlichen Service-Organisation.

§ 15

Jedes Mitglied kann jederzeit seinen Austritt durch schriftliche Mitteilungen an den Präsidenten erklären. Die finanziellen Verpflichtungen dieses Mitgliedes erlöschen erst mit dem Ende des Clubjahres, in dem Austrittserklärung zugegangen ist.

§ 16

(1) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es
a) häufig den Clubveranstaltungen fernbleibt und triftige Gründe hierfür fehlen oder
b) in schwerwiegender Weise durch sein Verhalten gegen die Ziele oder sonst gegen die Satzung des Clubs verstößt oder sein Ansehen schädigt oder
c) trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Club nicht erfüllt.
(2) Häufiges Fernbleiben ist gegeben, wenn das Mitglied sechs Monate lang nicht mindestens die Hälfte der Pflichtveranstaltungen des eigenen – oder bei längerer Ortsabwesenheit – eines anderen Lions – Clubs besucht und deswegen schriftlich abgemahnt wurde.
(3) Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand nach Anhörung des betroffenen Mitglieds und nachdem es Gelegenheit erhalten hat, freiwillig auszutreten. Der Beschluss ist ihm durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Er wird wirksam, wenn das Mitglied nicht binnen eines Monats nach Zugang schriftlich bei dem Präsidenten Einspruch erhebt.
(4) Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Bestätigung des Ausschlusses bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

§ 17

(1) Mitglieder eines anderen Lions – Clubs können an Veranstaltungen des Clubs als Gäste teilnehmen.
(2) Nehmen sie ihren Wohnsitz im Einzugsbereich des Clubs, werden sie auf ihren Antrag und auf Empfehlung ihres bisherigen Clubs als Mitglied aufgenommen, sofern nicht die Mehrheit der Mitglieder in der darüber abstimmenden Clubversammlung dagegen stimmt. Hierbei dürfen die Berufszugehörigkeit und das Lebensalter kein Hindernis sein.
(3) Ein ehemaliges, wegen Erreichen der Altersgrenze ausgeschiedenes Mitglied eines Leo – Clubs wird in den Club aufgenommen, wenn es im Einzugsbereich des Clubs seinen Wohnsitz nimmt, wenn mindestens zwei Mitglieder des Clubs dies vorschlagen und die Mehrheit der Mitglieder des Clubs nicht dagegen stimmt. Hierbei darf die Berufszugehörigkeit des Aufzunehmenden kein Hindernis sein. Dem Leo – Club, dem das ausgeschiedene Leo – Mitglied angehörte, und dem für diesen bürgenden Lions – Club muss vor der Aufnahme Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Diese Regel gilt für die Dauer von fünf Jahren nach Ausscheiden aus dem Leo – Club.

C. Zusammenkünfte

§ 18

Das Clubjahr läuft vom 1. Juli bis 30. Juni des folgenden Jahres.

§ 19

(1) Ordentliche Clubversammlungen finden zweimal im Monat statt.
(2) Mitgliederversammlungen sind den Mitgliedern mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich mitzuteilen.
(3) Mitgliederversammlungen müssen im Frühjahr und im Herbst unter den Bedingungen des Absatz 2 einberufen werden. Die Mitgliederversammlung im Frühjahr muß spätestens im Monat März stattfinden.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Fünftel der Mitglieder einzuberufen.

§ 20

Ist ein Mitglied nicht in der Lage, an einer Zusammenkunft teilzunehmen, ist es gehalten, sich vorher zu entschuldigen.

D. Organe

§ 21

(1) Organe des Clubs sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
(2) Die Mitgliederversammlung und der Vorstand können Ausschüsse für besondere Aufgaben einsetzen.

§ 22

(1) Die Mitgliederversammlung wählt im Frühjahr eines jeden Jahres den Vorstand für die Dauer eines Clubjahres sowie mindestens einen Rechnungsprüfer. Sie bestellt die Delegierten des Clubs zur District- und zur Gesamt – District – Versammlung und zur World Convention.
(2) Im Herbst eines jeden Jahres nimmt die Mitgliederversammlung den Jahresbericht des Past – Präsidenten, die Jahresrechnung des Schatzmeisters und den Bericht des Rechnungsprüfers für das abgelaufene Clubjahr entgegen. Sie entscheidet über die Entlastung des Vorstands.

§ 23

(1) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so kann die Beschlussfähigkeit hergestellt werden, wenn in der Tagesordnung auf der Einladung vermerkt ist, dass 30 Minuten nach Versammlungsbeginn eine weitere Mitgliederversammlung einberufen wird, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Teilnehmer beschlussfähig ist.
(2) Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten oder seines Vertreters den Ausschlag. Stimmrechtsübertragungen sind unzulässig.
(3) Eine Satzungsänderung ist nur mit Dreiviertel – Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zu beschließen.
(4) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Versammlungsleiter und dem Sekretär oder dem in seiner Vertretung protokollführenden Mitglied zu unterschreiben ist.

§ 24

(1) Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem 1. Vizepräsidenten, dem 2. Vizepräsidenten,dem Past – Präsidenten, dem Sekretär, und dem Schatzmeister. Die Mitgliederversammlung kann weitere Mitglieder mit oder ohne Stimmrecht hinzuwählen.
(2) Der Präsident führt den Vorsitz im Vorstand; § 23 Abs. (2) gilt entsprechend. Er und ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten den Club nach außen. Bei Verhinderung des Präsidenten wird er in nachstehender Reihenfolge vertreten: von dem 1. Vizepräsidenten, dem 2. Vizepräsidenten, dem Past – Präsidenten. Die Vertretungsmacht des Vorstands beschränkt sich auf das Clubvermögen.
(3) Der Präsident ist vor Ablauf von drei Jahren nicht wieder wählbar. Einmalige Wiederwahl ist in unabweisbaren Notfällen zulässig. Der Gründungspräsident kann für das auf die Gründung folgende Jahr wiedergewählt werden.

E. Finanzen

§ 25

(1) Jedes neue Mitglied hat eine Aufnahmegebühr zu entrichten, wenn die Mitgliederversammlung eine solche festgesetzt hat. Sie muss bezahlt sein, bevor das Mitglied in die Mitgliederliste aufgenommen und Lions Clubs International gemeldet wird.
(2) Den jährlichen Mitgliedsbeitrag setzt die Mitgliederversammlung fest. Er muß die Verwaltungsbeiträge enthalten, die an den Gesamt – District, den District sowie an Lions Clubs International abzuführen sind.

§ 26

Umlagen für Sonderveranstaltungen oder Activities kann nur die Mitgliederversammlung beschließen. Der Beschluss bedarf der Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 27

Für den Verwaltungsbereich und für den Activitybereich sind getrennte Konten zu führen.

§ 28

Der Club entsendet Delegierte zum Internationalen Congress, zur Gesamt – District – Versammlung und zur Districtversammlung. Die dafür notwendigen Kosten werden in einem vom Vorstand festgelegten Rahmen bezuschusst.

§ 29

Der Club verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Mittel des Clubs dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten grundsätzlich keine Zuwendungen aus Mitteln des Clubs. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck des Clubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

F. Schlußbestimmungen

§ 30

(1) Streitigkeiten unter Clubmitgliedern sollen gütlich beigelegt werden. Hierfür kann die Hilfe des Präsidenten in Anspruch genommen werden.
(2) Gelingt eine gütliche Beilegung nicht, kann die Mitgliederversammlung
a) auf Antrag des Vorstandes einen dreiköpfigen Schlichtungsausschuss wählen und ihn beauftragen sich mit der Streitigkeit zu befassen; im übrigen gilt für seine Zusammensetzung und das Verfahren Artikel XVIII der Satzung des Gesamt – District 111 Deutschland und seiner Districts entsprechend;
b) statt dessen kann die Mitgliederversammlung die Streitigkeit auch dem Ehrenausschuss des zuständigen Districts zuweisen. Dies gilt auch für die Entscheidung über den Einspruch eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss gemäß § 16 Abs. 3).
(3) Der Vollzug der Beschlüsse des Schlichtungs- und des Ehrenausschusses obliegt der Mitgliederversammlung.

§ 30a

Die Mitglieder unterwerfen sich im übrigen in allen sonstigen Streitigkeiten in Lionsangelegenheiten der Ehrenordnung und dem Ehrenverfahren nach Art. XVIII der Gesamt-District – Satzung in Verbindung mit § 2 Abs. 2 und § 6 Abs. 4 der Ehrenordnung des Gesamt-District 111 – Deutschland und der deutschen Districts in der Fassung vom 29.05.1999.

§ 31

(1) Die Auflösung des Clubs kann nur mit einer Dreiviertelmehrheit einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn der Antrag auf Auflösung in der Tagesordnung angekündigt wurde.
(2) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes bestimmt, obliegt dem Vorstand die Liquidation des Clubs.
(3) Das nach Beendigung der Liquidation verbleibende Vermögen ist an das Hilfswerk der deutschen Lions e.V. zu übertragen.

§ 32

Personenbezogene Bezeichnungen in dieser Satzung gelten für Frauen in der weiblichen, für Männer in der männlichen Sprachform.

§ 33

Die Satzung von Lions – Clubs International nebst Zusatzbestimmungen, des Gesamt – Districts 111 – Deutschland mit seinen Districts und die einschlägigen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches ergänzen diese Satzung und gehen ihr in Zweifelsfällen vor. Diese Satzungsänderung mit den Anpassungen an die gültige Mustersatzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 22. April 2004 beschlossen.
_______________________________
Genehmigt:
Wittnau, den 10. Mai 2004
Udo Deimling
District – Governor 2003 / 04
District 111 – Süd West

 

Satzung Hilfswerk des Lions Club, Bad Krozingen-Staufen e. V.

§ 1 Name, Sitz

1.1 Der Verein führt den Namen Hilfswerk des Lions Club Bad Krozingen-Staufen e. V.
1.2 Sitz des Vereins ist Bad Krozingen.

§ 2 Zweck des Vereins

2.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2.2 Zweck des Vereins ist

  • die selbstlose Unterstützung von bedürftigen Personen, die infolge ihres körperlichen,
    geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind und die Unterstützung
    von Personen, die infolge ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse entsprechend § 53
    Satz 2 Nr. 1 der Abgabeordnung (AO) der Hilfe bedürfen,
  • die Förderung der Jugend- und Altenhilfe,
  • die Förderung von Kunst und Kultur, des Denkmalschutzes, der Heimatpflege und der
    Heimatkunde,
  • die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und
    des Völkerverständigungsgedankens.

2.3 Die Satzungszwecke werden verwirklicht durch unmittelbare finanzielle und sachliche Förderung und Unterstützung, insbesondere durch

  • die Finanzierung der Restauration und Renovierung von Kulturdenkmälern,
  • die Beschaffung von Einrichtungsgegenständen und Geräten,
  • die gezielte finanzielle und sachliche Unterstützung von Kinder-, Jugend- und Altenheimen sowie von Personen, die im Sinne des § 53 AO hilfsbedürftig sind,
  • die teilweise Weitergabe von Mitteln im Sinne des § 58 Nr. 2 AO an andere, ebenfalls steuerbegünstigte Körperschaften oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken.
  • die Förderung des Jugendaustausches.

§ 3 Selbstlosigkeit, Begünstigungsverbot

3.1 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.2 Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3.3 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Vermögensbindung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vereinsvermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftig Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 5 Mitgliedschaft

5.1 Mitglieder des Vereins können werden:

  • Personen, die einem der internationalen Vereinigung der Lions Clubs angeschlossenem Club angehören, aufgrund einer Beitrittserklärung,
  • sonstige natürliche Personen aufgrund eines Aufnahmeantrages. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

5.2 Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
5.3 Der Austritt ist schriftlich zu erklären.
5.4 Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn

  • es mangelndes Interesse an den Zielen des Vereins bekundet, insbesondere seine Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht erfüllt;
  • ein sonstiger wichtiger Grund gegen die Fortsetzung seiner Mitgliedschaft besteht, insbesondere, wenn es aus seinem Lions Club ausscheidet.

5.4 Über die Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von 2/3 der Anwesenden.

§ 6 Organe des Vereins

6.1 Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
6.2 Die Mitgliederversammlung kann für besondere Aufgaben Ausschüsse bilden und/oder Beauftragte bestellen.

§ 7 Mitgliederversammlung

7 1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan und für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, soweit diese nicht dem Vorstand, Ausschüssen oder Beauftragten zugewiesen sind.
7.2 Die Mitgliederversammlung tritt nach Bedarf aufgrund einer Einberufung durch den Vorstand zusammen. Sie ist mindestens einmal jährlich, außerdem unverzüglich auf schriftliches Verlangen eines Fünftels aller Mitglieder einzuberufen. Die Mitglieder sind schriftlich mit einer mindestens einwöchigen Frist unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.
7.3 Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters. Schriftliche Abstimmung und die Vertretung eines Mitgliedes durch ein mit schriftlicher Vollmacht bzw. Untervollmacht versehenes Mitglied sind zulässig. Ein Mitglied kann jedoch höchstens Zwei andere Mitglieder vertreten. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, schriftlich abstimmen oder gültig vertreten werden, gelten als anwesend.
7.4 Über die Verhandlungen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind Niederschriften in Kurzform zu fertigen. Die Niederschrift ist von Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Die Wesentlichen Ergebnisse sind allen Mitgliedern bekannt zu geben.

§ 8 Vorstand

8.1 Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter, dem Schatzmeister und dem Schriftführer (engerer Vorstand) sowie aus drei weiteren Vereinsmitgliedern und, Kraft Amtes, dem Präsidenten des Lions Clubs Bad Krozingen ( erweiterter Vorstand).
8.2 Die Vorstandsmitglieder – mit Ausnahme des Präsidenten des Lions Clubs Bad Krozingen-Staufen – werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Geschäftsjahren gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
8.3 Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Er kann sich eine Gebührenordnung geben. Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Juli eines jeden Jahres und endet am 30. Juni des darauffolgenden Jahres.
8.4 Der engere Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Verein wird durch zwei Mitglieder des engeren Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der SteIlvertreter, vertreten. Der Vorstand ist ermächtigt, Rechte und Ansprüche des Vereins privat, behördlich oder gerichtlich geltend zu machen und dabei die Mitglieder in ihrer Gesamtheit in dem Umfang zu vertreten, der für die Vertretung eines rechtsfähigen Vereins durch den Vorstand gilt.
8.5 Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist im Innenverhältnis auf das Vereinsvermögen beschränkt.
8.6 Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins aufgrund der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Für den Vorstand gilt § 7 Abs. 2 bis 4 entsprechend. Der Vorstand hat jährlich über die Vereinstätigkeit zu berichten und über die Einnahmen und Ausgaben Rechenschaft abzulegen.
8.7 Der Vorsitzende beruft den Vorstand nach Bedarf ein und überwacht verantwortlich die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder, Ausschüsse und Beauftragten. Im Verhinderungsfall wird er durch den Stellvertreter und an dessen Stelle durch den Schatzmeister vertreten.

§ 9 Schlussbestimmungen

9.1 Der Verein erfüllt seine Aufgaben mit Hilfe von Spenden, die ihm von Mitgliedern oder anderen Personen zugewendet werden.
9.2 Spenden sind im Rahmen der satzungsgemäßen Aufgaben nach der etwa getroffenen Zweckbestimmung des Spenders, im übrigen nach dem Ermessen der Mitgliederversammlung zu verwenden. Sie sind dem jeweiligen Verwendungszweck unverzüglich zuzuführen und dürfen nur um die mit der Zweckbestimmung zusammenhängenden Kosten gekürzt werden.
9.3 Die Mitgliederversammlung kann Beiträge festsetzen und Umlagen zur Deckung von Unkosten erheben.
9.4 Solange der Verein als gemeinnützig im Sinne des Steuerrechts anerkannt ist, bemüht er sich um Steuerbescheinigungen mit steuermindernder Wirksamkeit; Voraussetzung ist, dass die Spende im Einzelfall mindestens DM 50,00 beträgt.
9.5 Die Haftung der Vereinsmitglieder ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.

§ 10 Satzungsänderungen

10.1 Eine Satzungsänderung kann nur bei Anwesenheit von 2/3 der Mitglieder mit einer Mehrheit von 2/3 der Anwesenden beschlossen werden.
10.2 Die Auflösung des Vereins bedarf einer Mehrheit von 2/3 aller Vereinsmitglieder.
10.3 Im Falle der Auflösung obliegt dem Vorstand die Liquidation des Vereinsvermögens. Auf die Liquidation sind die Vorschriften der §§ 48 und 49 BGB entsprechend anzuwenden. Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 10. November 1995 beschlossen. Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft- In der Mitgliederversammlung am 11. September 2003 wurde eine Namensergänzung beschlossen, die am 9. Dezember 2005 in das Vereinsregister eingetragen wurde.